Camino Ingles – eine fiktive Pilgerreise

Vorbereitung und Vorfreude

Schon lange habe ich mir gewünscht, einen mir neuen Jakobsweg zu gehen, den Camino Ingles, den englischen Weg, den die Pilger von Ferrol im Norden gut 100 Kilometer nach Santiago de Compostela gegangen sind. Im November wurde der Flug gebucht und dann begann die Vorfreude.

Zur Vorfreude gehört für mich die Planung der Route und das Lesen im Reiseführer. Warum schon wieder unterwegs sein? Da gibt es viele Gründe für mich: Pilgervirus, Erinnerung an meine langen Wege, diesmal nicht allein, sondern mit einer vertrauten Person. Erfahrungen teilen, Auszeit und Einfachheit. Offenheit für Begegnungen mit anderen Pilgern oder Leuten vor Ort. Vorfreude auch auf das Gehen im eigenen Rhythmus, den Blick nach innen zu wenden und wieder Zeit für Spirituelles zu finden.

Heute wären wir zu zweit morgens nach Spanien geflogen. Doch vor einigen Tagen ist dieser Traum geplatzt. Der Corona-Virus hat alles zum Erliegen gebracht. Reisen ist einfach nicht möglich zum jetzigen Zeitpunkt.

Darum lade ich alle ein, unabhängig von körperlicher Fitness, sich im Geiste mit mir auf den Pilgerweg zu machen.

Der Rucksack ist wieder ausgepackt…

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2 Kommentare zu Camino Ingles – eine fiktive Pilgerreise

  1. Ulrike Haldenwang sagt:

    Liebe Sabine,

    es tut mir sehr leid für dich, dass du den Jakobsweg nicht real gehen kannst. Tolle Idee von dir mit dem fiktiven Tagebuch. Vielen Dank dafür! Werde deinen Weg gerne verfolgen.
    Ganz liebe Grüße und bon camino,
    Uli Haldenwang

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