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Engelpost im Winter

Engel findet man allenthalben, doch manchmal sind sie schwer zu erkennen. Sie können in Wolkenformen auftauchen oder als Wegbegleiter, die einem in schwierigen Zeiten weiterhelfen.

Engelpost

Wie Engel, die zum Himmel schauen, scheint die Objektcollage mit Fundstücken aus Mallorca auszusehen. Doch jeder Betrachter nimmt andere Details im Bild wahr und hat vollkommen recht damit.

Was schenke ich mir zu Weihnachten? Finden Sie Ihr persönliches Lieblingsbild im Atelier und lassen Sie sich von einem Original zu Hause durchs Leben begleiten. Schauen Sie doch bei einem Spaziergang in mein Schaufenster, wo seit neuestem die ganze Bandbreite meiner Werke auf digitalen Bilderrahmen zu betrachten ist. Kolorierte Zeichnungen von Reisen ab 50€. Auch Gutscheine sind möglich.

Mein Atelier ist immer montags von 14-18 Uhr und freitags von 10-12 und 14-18 Uhr geöffnet. Oder nach Vereinbarung, falls Sie da keine Zeit haben.
Ihnen allen eine geruhsame und besinnliche Zeit.

Ateliereröffnung bei Michaela Dreier

Es ist ein Geschenk des Lebens gute Freunde zu haben, besonders wenn sie auch noch künstlerisch auf der gleichen Wellenlänge schwingen. Und so haben wir Anfang Mai Michaelas neues Atelier mit dem Ritual einer Gestaltung eingeweiht.

der neue Arbeitsplatz...

der neue Arbeitsplatz…

Im künstlerischen Sinne besteht ein solches Ritual aus dem Thema, der Suche nach geeigneten Materialien, dem Entdecken und Finden und schließlich der gestalterischen Erschaffung eines Werkes.

Objektassemblage

Objektassemblage

Der Flow wird in Gang gesetzt, die Minuten und Stunden verfliegen. Ein erstes Werk ist fertig. Nun wartet dieses Atelier auf neue Erschaffungsphasen.

Kontakt unter www.michaeladreier.de

BIN unterwegs auf dem Wolfgangweg

Donnerstag, 14. Mai, Christi Himmelfahrt, „Leben“
Altötting – Burghausen – Hochburg

Nachts hat es noch gewittert, doch der Morgen ist klar. Mit dem Zug um 6:38 Uhr von Hörlkofen nach Altötting, das Auto lasse ich am Parkplatz. Gerade pünktlich gelange ich am Kapellplatz an zur Messe in der Gnadenkapelle um 8 Uhr. „Mit dem Herzen im Himmel, mit den Füssen auf der Erde“. Das ist mein Leben, Pilgern ist ein wichtiger Teil davon. Glücksgefühle durchströmen mich, dass ich wieder auf „meinem“ Weg bin.

Schwarze Madonna von Altötting

Schwarze Madonna von Altötting

So im Geiste gestärkt wandere ich durch den Öttinger Forst nach Emmerting, über die Brücke zur Kirche in Hohenwart und weiter nach Lengthal. Dort holt mich der Regen ein, der sich vorher schon durch schwere schwarze Wolken angekündigt hat. In Burghausen schlendere ich durch die Burg in die Altstadt zur Mittagspause im Gasthof Post.

Zum Aussichtsplatz auf der anderen Seite der Salzach führt ein steiler Aufstieg. Eine schnelle Zeichnung von der Burg. Auf der Hochebene geht’s über Dorfen nach Hochburg Unterweitzberg. Ein weiter Blick über Felder und Wiesen, kaum ein Baum, keine Sträucher, nur ein Trafohäuschen. Müde erreiche ich Hochburg, wo ich bei Maria eine Unterkunft finde. Danke!

Burghausen - längste Burganlage Europas

Burghausen – längste Burganlage Europas

Freitag, 15. Mai, „Liebe“
Hochburg – Gilgenberg – Hart – Pischelsdorf

Nach einem köstlichen Frühstück begleitet Maria mich bis zur Antoniuskapelle und weiter durch den Wald nach Gilgenberg, weil es im gräflichen Forst keine Wegmarkierungen gibt. Kurzer Besuch in der Kirche, gefolgt von einem Kaffee-Treffen mit Fritz im Gasthof, der mir netterweise einen Zusatz-Akku für mein Smartphone bringt. Das ist Liebe für mich.

Er nimmt mich noch ein Stück mit Richtung Handenberg. Durch Fillmannsbach und St. Georgen folge ich größeren Straßen. Dann seitab, doch weiterhin auf Teer über Großgollern, wo mir eine freundliche Bäuerin meine Wasserflasche auffüllt, weiter zur Wallfahrtskirche nach Hart. Mittägliche Brotzeit auf der Bank, ein heißer Tee im  Gasthof. Auf Anruf der Wirtin zeigt mir Messner Hr. Heinzl die Kirche, die sich als wahres Kleinod mit vielen Legenden zeigt. Die Pischelsdorfer Kirche ein paar Kilometer später ist auch offen. Meine Unterkunft finde ich ein Stück weiter in Schmidham im Gasthof Preiser. Als ich dort ankomme, beginnt es zu regnen.

Von weitem grüßt die Wallfahrtskirche von Hart

Von weitem grüßt die Wallfahrtskirche von Hart

Samstag, 16. Mai, „Freude“
Pischelsdorf – Mattighofen – Munderfing – Straßwalchen

Die kleine Straße Richtung Golfplatz ist sehr befahren. Durch den Morgennebel leuchten die ersten Sonnenstrahlen zwischen die hohen Stämme des Mischwaldes. Von Unterlochen führt ein Radweg Richtung Mattighofen. Nichts zieht mich in die Stadt und so laufe ich am Ortsrand entlang und am Freibad vorbei bis Pfaffstädt, folge einer weiteren Straße bis Munderfing. Erschöpfte Rast unter einem großen Baum und anschließende Pause im Gasthof Leitner.

Nachmittags sind viele Leute am Bach entlang unterwegs, er gluckert fröhlich neben mir. Die Vögel zwitschern und jagen Insekten über blumenreichen Wiesen. Kleine Straßen begleiten die Bahnstrecke nach Teichstätt. Nur ein kurzes Stück Feldweg schont meine Füße, sonst ist alles geteert! Schließlich erreiche ich die Pestkapelle vor Lengau. Dort überquere ich erneut die Schienen und strebe zur Kirche St. Jakob in der Ortsmitte. Irgendwie habe ich mich verrechnet in der Streckenberechnung, der Kilometerzähler meines Körpers ist abgelaufen. Doch welche Freude, ein junger Mann nimmt mich mit nach Straßwalchen, wo ich mein Zimmer im Gasthaus Lebzelter erreiche. Nach einem Besuch in der Kirche bekomme ich einen Stempel für meinen Pilgerausweis vom Pfarrer. Eine weitere Freude bereitet mir die Maiandacht in der Pfarrkirche Sankt Martin.

Durch das wildromantische Helental nach Mondsee

Durch das wildromantische Helental nach Mondsee

Sonntag, 17. Mai, „Vertrauen“
Straßwalchen – Irrsee – Mondsee

Durch eine Gasse am Schwemmbach folge ich dem Radweg nach Irrsdorf. Dort ist gerade Messe in der Kirche, also fotografiere ich nur von außen das alte hölzerne Portal mit den Figuren der Heiligen Elisabeth und Maria, jeweils mit einem kleinen Kind im Bauch dargestellt. Der Kirchenwirt sagt mir, dass der Pilger-Stempel im Feuermelder ist (?). Bei dem Versuch ihn dort wieder unterzubringen stemple ich mich grün ;-).

Weiter auf dem Radweg nach Oberhofen, auch dort komme ich während der Messe an. Doch der Stempel wird auch hier im Vorraum aufbewahrt. Einige Minuten lausche ich den Worten des Pfarrers, dann nicke ich dem alten Mann hinter mir zu. Er lächelt zurück, verstehender Blick auf meinen Rucksack, dass ich weiter muss.

Hügelauf und Hügelab zur Hubertuskapelle, dann ein weiter Blick über das Irrsee-Moor und die regenverhangenen Berge. Es beginnt zu tröpfeln. Regenhose und Poncho raus. Der Dorferwirt hat offen, ungefähr auf halber Strecke den Irrsee entlang. Kaffee und Apfelstrudel sind ein Traum.

Immer auf Teerstraßen über die Hügel bis zum Ende des Sees und über den Fohlenhof zur Erlachmühle. Endlich wieder weicher Untergrund für die geschundenen Füße. Das traumhafte Helenental mündet fast im Zentrum von Mondsee. In der Basilika Sankt Michael finde ich in der Mariengrotte Ruhe vor den Touristenströmen, die Mondsee bevölkern. Im Café gegenüber stärken mich Kuchen und ein heißer Tee.

Voll Vertrauen, dass ich auch das letzte Stück noch schaffe, marschiere ich weiter zum See und nach Schwarzindien, wo das Gästehaus Haas liegt. Die Wirtin hat sogar ein Zimmer mit Balkon zum See für mich!! Als ich nach irgendetwas zum Essen frage, bietet der Mann mir einen Rest Rinderbraten mit Kartoffeln an. Hat super geschmeckt. Ich hatte Vertrauen, dass irgendwie für mich gesorgt wird.

Basilika St. Michael in Mondsee

Basilika St. Michael in Mondsee

Montag, 18. Mai, „Friede“
Mondsee – Sankt Lorenz – Falkenstein – Sankt Wolfgang

„Der Zufall ist das Pseudonym, das der Liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will“, steht auf einem Schild im Frühstücksraum. Wie wahr.

St. Lorenz ist als ganz alter Kraftort bekannt: Die alte Linde direkt vor der Kirche ist stark zugestutzt, gibt mir aber Energie, als ich meine Hände an ihre rissige Rinde lege. Birgits geliebte Drachenwand ragt steil vor mir auf. An der Straße leitet der Radweg entlang dem Mondsee von Plomberg bis Scharfling.

Erinnerungen an meine Kindheit tauchen auf, als wir mit unseren Eltern Ausflüge hier in der Gegend, meiner zweiten Heimat, gemacht haben. An Bergwanderungen, Abenteuer im Bachbett, Brotzeit beim Bauern, Skifahren und Schwimmen. Zum Scharfling Pass geht’s auf der ganz steilen alten Straße, auf halber Höhe eine Kapelle mit Ägidius und Wolfgang. “Friede heißt zu den Entscheidungen stehen”, taucht als Erkenntnis beim langsamen bergan Gehen in mir auf. Kurz von der Passhöhe und dem Einmünden in die neue Straße senkt sich der Verkehrslärm wie eine Haube über mich.

An der Straße entlang zum Krottensee und Batzenhäusl. Laster donnern an mir vorbei, Büßerstrecke. Erst um viertel nach elf am Kloster Gut Aich, zu spät für die Pforte und den Laden, außerdem gibt es dort kein Wirtshaus mehr. Dafür eine Pause in der wunderschönen Klosterkapelle. Friede stellt sich ein und gibt mir Kraft.

Nun folge ich dem Radweg durch den Wald nach Fürberg am See. Im Gastgarten ein Suppentopf mit Nudeln und Rindfleisch. Stärkung für den Anstieg zum Falkenstein.

Steil, steil, steil. Heute brennt die Sonne, heiß. Zwei E-Biker müssen auch schieben. Mit einer jungen Studentin komme ich ins Gespräch, die den Weg gut kennt. Eine Begegnung wie ich sie vom Jakobsweg her kenne. Sie zeigt mir die Rituale: Stein ablegen, Falkensteinkapelle mit Felsdurchschlupf und Glocke dreimal schlagen lassen. Weitere Kapellen für Augenwaschen, Steine drehen, die Hackelwurf-Stelle des Heiligen Wolfgang und Aussichtspunkte. Steilsteil wieder runter. Meine Knie jaulen. Abschied von Eva und ihrer Mutter, denn den Rest der Strecke möchte ich alleine pilgern. Ganz langsam von Ried nach Sankt Wolfgang zur Kirche. Geschafft. Auch hier werden auf zahlreichen Votivtafeln mit anschaulichen Bildern die Legenden von Sankt Wolfgang berichtet.

Haus Raudaschl in der Au wird von einer alten Frau betrieben, die noch drei top Zimmer vermietet. Sehr gepflegt, freundlich und auf dem neuesten Stand. Sie empfiehlt mir ein Abendessen beim Zimmerbräu, das mein krönender Abschluss wird. Meinen Ankunftsstempel hole ich bei strömendem Regen in der freundlichen Touristen-Information. Abends kann ich in Ruhe auf dem geschützten Balkon zeichnen.

Ich BIN auf dem Wolfgangweg gewesen.

St. Wolfgang am Wolfgangsee

St. Wolfgang am Wolfgangsee

“California Dreaming” im Februar

Kalifornische Sonne statt grauen und oft nebligen Wintertagen im Moos ist ein Traum! Familienbesuch im weit entfernten Long Beach bei Los Angeles macht’s möglich. Auch dort ziehen morgens winterliche Dunstschwaden über die Küste, doch ab Mittag siegt die Sonne.

Palmen am Strand, exotische Blätter und Yoga im Park füllen mein Herz und mein Skizzenbuch, aus dem hier Ausschnitte zu sehen sind.

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Wir fügen uns ein in den kalifornischen Alltag: Internet im Coffee Shop und lange Spaziergänge am Strand. Pelikane – mir noch wenig bekannte Wesen – bevölkern die Bucht. Bringen Erinnerungen hoch und lassen auch mich “grundeln”.

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Überall Palmen, im Garten, vor den Häusern, an den breiten Straßen. Sie werfen
lange Wedel ab, trockenes Blattwerk, verdorrte Früchte und alte Rinde, wenn die
warmen Wüstenwinde Richtung Ozean fegen.

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Die Kunst kommt nicht zu kurz, denn in Laufweite liegt das Long Beach Museum of Art, wo ich eine Ausstellungseröffnung erleben kann. Großformatige Bilder, akribisch genau mit kleinen Pinselstrichen gefüllt, bringen die Farbe zum Vibrieren, glitzern um die Wette mit dem Pazifischen Ozean vor den großen Fenstern.

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Noch ein spannender Ort, das Museum of Latin American Art MOLAA in der Alamitos Avenue. Wir erwischen den letzten Tag einer cubanischen Ausstellung und tauchen ein in die Ausstellung “Transformation”, wo außergewöhnliche Lebensgeschichten mit Lateinamerikanischer Kunst des Museums verknüpft wurden.

Zum Schluss bleiben “Californian Secrets” und fröhliche Gesichter auf den Kaffeeflecken im Museums-Café.

California Secrets

Californian Secrets

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Hier noch ein Vorankündigung für März:
Atelierwoche: Weit weg & Dahoam
Sonntag, 22.3. bis Freitag 27.3.2015

Eine 6-Tage-Woche, in der mein Atelier täglich von 14 bis 19 Uhr geöffnet ist für Kunden, Neugierige und Kreativitätshungrige.
Details demnächst hier.

BIN unterwegs in Marokko

“In Afrika war ich auch noch nicht…”
Ende November ist es soweit. Eine Woche Rundreise durch den nördlichen Teil Marokkos steht auf dem Programm. Der Flug geht nach Marrakesch, von dort mit dem Bus nach Casablanca. Rabat, Salé, Meknes, Fes und wieder Marrakesch – alles vielversprechende Ortsnamen, die den Duft der Basare, Rufe des Muezzins und Fremdartiges zu erleben versprechen.

Medina von Casablanca

Medina von Casablanca

Gassen in Meknes

Gassen in Meknes

Medina in Fes

Medina in Fes

Eng geht es her in den Basaren, Handwagen und Eselskarren dienen dem Transport der Waren. Die Eindrücke für Augen, Ohren und Nase sind überwältigend, doch in der Fantasie gelingt die Zeitreise in vergangene Jahrhunderte. Nur ganz selten erinnert ein Schild wie “Cyber Café” an die Jetzt-Zeit.

Farbenpracht in der Weberei

Farbenpracht in der Weberei

An den Ausläufern des Hohen Atlas entlang schaukelt der Bus uns einen ganzen Tag nach Süden, wesentlich schneller als die Leute mit ihren Eseln..
Von meinem erhöhten Logenplatz im Bus kann ich vieles erkennen. Kurze Pausen zum Teetrinken und Essen in Ifrane, Khenifra und Beni Mellal.

Esel am Olivenhang

Esel am Olivenhang

Ausläufer des Hohen Atlas

Ausläufer des Hohen Atlas

Der Höhepunkt der Reise, Marrakesch im Winter. Den berühmten Platz der Gaukler im Regen zu sehen ist auch ein Erlebnis. Wärmender Minztee und der Blick von der überdachten Terrasse des Cafés retten den Tag. Mein Skizzenbuch füllt sich mit Eindrücken.

Platz der Gaukler in Marrakesch

Platz der Gaukler in Marrakesch

Am nächsten Tag kämpft sich die Sonne durch die Wolken und beschert uns einen wunderbaren Ausflug nach Essaouira am Atlantischen Ozean. Angenehme Wärme geleitet uns durch die Gassen, Künstler nutzen das besondere Licht dieses sauberen Hafen-Städtchens. Ein befriedigender Abschluss dieser Reise ins märchenhafte Marokko.

Künstler in Essaouira

Künstler in Essaouira

Licht und Schatten in Essaouira

Licht und Schatten in Essaouira

Veranstaltungen

Samstag, 8.11.2014 von 9.00- ca.15.30 Uhr
Im November geht es bei „Frauen unterwegs zu Orten der Kraft“ um Licht und Schatten. Hell und Dunkel bedingen sich gegenseitig, können ohne einander nicht existieren und wollen wahrgenommen werden. Unterwegs in der freien Natur von St. Koloman nach Taing und Ottenhofen gehen wir dem auf den Grund. Licht und Schatten werden auch in einer Erinnerungskarte gestaltet. Näheres gibt es beim Bildungswerk Erding zu finden unter www.kbw-erding.de. Dort auch Anmeldung unter 08122-1606. Zusammen mit Petra Altmann.

Donnerstag, 13.11., 19.30 Uhr im Pfarrheim Moosinning
Nach dem ersten Teil über den Bayerischen und Schweizer Jakobsweg im vergangenen Jahr, zeige ich diesmal Lichtbilder vom französischen und spanischen Jakobsweg, Geschichten werden erzählt von Begegnungen, Erfahrungen, Erkenntnissen. Nach dem Vortrag kann ich gerne Fragen beantworten. Auch das Künstler-Reisetagebuch “BIN auf dem Jakobsweg in Frankreich” ist an diesem Abend dort erhältlich.

Eine Veranstaltung der Gemeinschaft Katholischer Frauen in Moosinning. Das Pfarrheim ist im Gartenweg beim Kindergarten St. Emmeram zu finden. Parkmöglichkeit an der Dorfstraße. Keine Anmeldung erforderlich.

Sonntag, 23.11., ab 14 Uhr „Erster Landshuter Jakobspilgertag“
Alexander Bürger bietet in der Alten Kaserne in Landshut Vorträge, eine Digitale Infowand mit Bildern von verschiedenen Jakobswegen und Angeboten von Pilgerreisen.
Gleichzeit findet eine Ausstellung von „Wegbildern“ auf Leinwand von Sabine Penzenstadler statt.

"Immer der Muschel nach..."

“Immer der Muschel nach…”

Ausstellung im Kunstverein Erding e.V.

Im Frauenkircherl in Erding am Schrannenplatz läuft noch bis 2. November die Mitgliederausstellung des Kunstvereins, bei der ich mit drei Bildern vom spanischen Jakobsweg beteiligt bin.

„Camino – Atapuerca“ erzählt vom steinigen Weg über die nebligen Hügel vor Burgos, wo es schon in der Steinzeit Besiedelung gab.

Gleich anschließend strahlte die Morgensonne die sich vor mir ausbreitende Tiefebene an und hüllte sie zarte Pastelltöne, zu sehen in „Camino – Blick nach Burgos“.

Schließlich das Ende meines über neun Jahre in Etappen gegangenen Jakobsweges im September 2013: „Camino – Finisterre“. Licht und Schatten des Weges, gefunden beim Blick über den abendlichen Strand in die westliche Weite des Ozeans.

Licht und Schatten in Finisterre

Licht und Schatten in Finisterre

Neugierig geworden?
Hier das Foto, das sich in meinem Inneren zu einem Gemälde geformt hat. Das daraus entstandene Bild sowie die anderen beiden Leinwände vom Camino sind bis 2. November im Frauenkircherl zu sehen.

Öffnungszeiten: 25.10.-2.11.2014, täglich von 13-16 Uhr.

 

 

BIN unterwegs zum Ende der Welt

Ende August BIN ich wieder unterwegs gewesen, diesmal auf dem Camino von Santiago de Compostela nach Finisterre, dem westlichsten Punkt der Alten Welt. Diese wohltuende Reduzierung der Geschwindigkeit beim Ausschreiten.

Der Ausgangspunkt Santiago wohlbekannt, neu eine Strecke von etwa 95 Kilometern auf kleinen Straßen und Feldwegen, durch Büsche und kleine Wälder, Taleinschnitte und Höhenwege, alte Brücken schon von Römern erbaut.

Camino – Weg des Lebens

Camino – Weg des Lebens

Keltische Symbole in O‘Cebreiro

Keltische Symbole in O‘Cebreiro

Wie grün Galicien doch ist, ganz anders als der Rest von Spanien. Hier wird auch viel Wert auf die keltischen Wurzeln gelegt, zahlreiche alte Symbole wie Spirale, Sonnenkreis und Triskele tauchen auf bei Plakaten und Hinweisen.

Die Dreierspirale, auch Triskele genannt, symbolisiert den Kreislauf jeden Lebens in unserer materiellen Welt: Das Werden – Das Sein – Das Vergehen. (aus „Druidenwelt“)

Wahrnehmung im Schneckentempo auf dem Weg des Lebens. In Südfrankreich werden die Pilger „escargots“, d.h. Schnecken genannt. Das habe ich vor zwei Jahren dort gelernt, und damals dazu gleich eine Zeichnung gemacht. Siehe auch das Künstler-Reisetagebuch „BIN auf dem Jakobsweg in Frankreich“. Es beinhaltet etwa 50 Zeichnungen, die vor Ort auf dem Weg entstanden sind.

Pilgern bedeutet Schneckentempo Aus dem Künstler-Reisetagebuch „BIN auf dem Jakobsweg in Frankreich“

Pilgern bedeutet Schneckentempo
Aus dem Künstler-Reisetagebuch „BIN auf dem Jakobsweg in Frankreich“

Am fünften Tag sind meine Freundin Ellen und ich ans Ende der Welt gelangt. Der Muschelstrand hat uns mit blauem Himmel begrüßt. Das Ende der Welt, der Leuchtturm sich am nächsten Morgen hinter dem Nebel versteckt. Fühlt sich stimmig für uns an, denn wer kann schon erahnen, was danach kommt?

Das Ziel vor Augen

Das Ziel vor Augen

Mystik am Ende der Welt

Mystik am Ende der Welt

„Das Ende ist auch immer ein Anfang“ und so entstehen zur Zeit zahlreiche Leinwände mit Motiven von spanischen Jakobsweg in meinem Atelier, der Weg ist Teil meiner Arbeit geworden.

Ausstellung

ab 23.9.2014 in der Praxis “der paarberater” in Erding, Dorfener Straße 18

Beim „paarberater“ geht es um Beziehungen zu anderen, aber auch zu sich selbst. Dazu muss man genau hinschauen und hin spüren wie auch beim Betrachten dieser Bilder. Die Bodyprints sind menschliche Körper, mit Farbe versehen auf Leinwand gedruckt, zu einer Bildgeschichte kombiniert.

Wächter

Wächter

Besichtigung nach Vereinbarung unter www.derpaarberater.de
oder Telefon 08122-180 9573.

Mehr über Bodyprints erfahren Sie unter www.BIN-Art.de/bodyprints.

Holzobjekte

Gestalten „vor Ort“ mit den vorhandenen Mitteln bildet die Basis für meine Arbeit:

Berührung

Berührung

Lichtgestalt

Lichtgestalt

Im Sommer sind mir einige Abschnitte aus der Lindenhecke unters Messer gekommen. Ob mit Farbe verstärkt oder ganz natürlich im Ausdruck, nehmen die Werkstücke durch die Bearbeitung Gestalt an, beflügeln die Phantasie und beginnen ein Eigenleben.

Baum und Hölzer

Baum und Hölzer

Abschied vom Baum

Abschied vom Baum

Gleichzeitig hat der Zwetschgenbaum am Attersee aufgegeben. Fünfzig Jahre hat er mein Leben begleitet und es mit unzähligen frühen Zwetschgen versüßt. Von innen morsch hat der Sturm ihn abgknickt.