Archiv für den Monat: Juli 2015

BIN unterwegs auf dem Schafberg

Ein Ausflug auf den 1783 Meter hohen Berg bei Sankt Wolfgang am Wolfgangsee.

Seit meiner Kindheit schon kenne ich den Schafberg. Und erst später habe ich entdeckt, dass dort oben eines der ältesten Berghotels Österreichs steht. Als besonderes Schmankerl gilt die Kombination einer Fahrt mit der historischen über hundert Jahre alten Zahnradbahn mit einer Übernachtung auf dem Berggipfel. Das war also eine ausgefallene Idee für den Geburtstag meines Mannes. Als begeisterter Fotograf verlockten ihn der Vollmond und die zauberhaften Farbschattierungen bei Sonnenauf- und Untergang. Für mich als Zeichnerin standen Panorama und schroffe Felsen mit bunten Sommerblumen im Vordergrund.

Mein Panorama startet mit dem Blick nach Norden zum Attersee, meine zweite Heimat, wo alles begann. Sanfte Hügel auf der Westseite des Sees mit Blick auf das Höllengebirge. Bergdohlen kreisen über mir, setzen sich auf den Zaun und auf die Grasbüschel direkt am Abgrund. Naschen an dort vorhandenen Köstlichkeiten?

Blick nach Norden

Blick nach Norden

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Im Osten türmen sich höhere Gipfel, teils bewaldete Berge reihen sich hintereinander in grünen Wogen, der höchste unter ihnen der Doppelgipfel des Leonsbergs, der doch noch zum Nachbarn Schafberg aufschauen muss. Eine senkrechte schroffe Felswand fällt steil nach dem Almplateau der Schafbergspitze zur Eisenauer Alm ab. Durch einen stabilen Holzzaun wird der vorsichtige Bergwanderer vor dem Absturz beschützt.

Blick nach Osten

Blick nach Osten

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Langsam wendet sich mein Blick weiter gen Südosten, wo das Dachsteinmassiv wie eine Krone über der Bergwelt thront. Den Dachstein zu betrachten mit seinen Schneefeldern und spitzen Felskegeln im Abendlicht gönne ich mir den ganzen Abend über. Der Vollmond steigt langsam empor, verändert von Minute zu Minute die Beleuchtung des magischen Felsmassivs. Der Dunst verzieht sich, Stein und Schnee werden klarer, verlangen meine ganze Aufmerksamkeit.

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Blick auf den Dachstein

Blick auf den Dachstein

Doch gegenüber im Westen legt sich inzwischen die Sonne zum Schlafen. Beleuchtet noch einige der kleineren Seen rundum, lässt sie wie Spiegel blitzen, während die hintereinander drapierten Bergrücken zwischen Dunst und blauer Silhouette abwechseln. Im letzten Gegenlicht spreizen die Almblumen ihre Blüten ins Licht, Gräser und Moos krallen sich zwischen die weißen Steinbrocken. Die Insekten haben ihr Brummen für heute eingestellt. Hinter der Kante zur Himmelspforte droht der Abgrund. Eine kleine Gedenkstelle mit künstlichen Blumen und einem Engel erzählt ihre eigene Geschichte.

Im Westen...

Im Westen…

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Im hellen Licht des vollen Mondes begebe ich mich zur Ruhe ins Haus. Jupiter und Venus stehen heute noch ganz nah zusammen. Nachts muss ich zwischendurch vom Balkon aus auf diese unglaubliche Berglandschaft schauen. Früh schon beginnen auch die Vögel wieder ihr Lied. Eine besondere Perspektive, die ich hier einnehmen durfte.

BIN mit Skizzenbuch

BIN mit Skizzenbuch

Himmelspforte

Himmelspforte

Mehr Fotos hierzu von Fritz Penzenstadler unter http://foto.penzenstadler.de.

Labyrinth in frischen Farben

Erneuerung des Labyrinths im Pausenhof der Grundschule Moosinning

Vor einigen Jahren habe ich mit den Kindern der damaligen vierten Klassen auf dem Pausenhof ein Labyrinth für die Pausenspiele auf dem Betonpflaster angelegt. Ein Labyrinth ist kein Irrgarten. Ein Weg führt mit vielen Windungen hinein in die Mitte, dort kann man kurz verweilen, dann umkehren und dieselbe Spur zurückverfolgen. Alleine oder zu mehreren, es macht immer Spaß!

Kinder beim Malen

Kinder beim Malen

Sonne und Regen, Schnee und Hunderte Kinderfüße haben die Farben verblassen lassen. Nun hat Familienreferentin Anneliese Ways Gelder für die Erneuerung bereitgestellt. Diesmal waren es die dritten Klassen, die für die nächsten Jahre das Labyrinth aufgefrischt haben. Mit ähnlichen Farben und neuen Grünschattierungen verlockt es nun während der Pausen wieder zum Spielen.

Familienreferentin Anneliese Ways mit den fleißigen Malern

Familienreferentin Anneliese Ways mit den fleißigen Malern

 

Kunstprojekt in der Schule Eichenried

Wandbemalung mit Kindern am Fahrradkeller der Schule Mitte Juni:

am Fahrradkeller in Eichenried

… so grau sollte es nicht bleiben!

Der Schulhof kann schöner werden.

Eichenried

Eichenried

Unter der kräftigen Mithilfe der Kinder der ersten und dritten Klasse in Eichenried ist an der Südwand des Fahrradkellers auf dem Sichtbeton unterhalb der Holzverkleidung eine bunte Schlange entstanden. Sie ist umgeben von großen Phantasieblüten und gemaltem grünen Hintergrund, der das ganze Jahr über fröhlich leuchtet. Alle Kinder waren mit Feuereifer dabei, die Malkittel haben auch was von der Farbe abbekommen.

Fertig!

Fertig!