Archiv für den Monat: Oktober 2014

Ausstellung im Kunstverein Erding e.V.

Im Frauenkircherl in Erding am Schrannenplatz läuft noch bis 2. November die Mitgliederausstellung des Kunstvereins, bei der ich mit drei Bildern vom spanischen Jakobsweg beteiligt bin.

„Camino – Atapuerca“ erzählt vom steinigen Weg über die nebligen Hügel vor Burgos, wo es schon in der Steinzeit Besiedelung gab.

Gleich anschließend strahlte die Morgensonne die sich vor mir ausbreitende Tiefebene an und hüllte sie zarte Pastelltöne, zu sehen in „Camino – Blick nach Burgos“.

Schließlich das Ende meines über neun Jahre in Etappen gegangenen Jakobsweges im September 2013: „Camino – Finisterre“. Licht und Schatten des Weges, gefunden beim Blick über den abendlichen Strand in die westliche Weite des Ozeans.

Licht und Schatten in Finisterre

Licht und Schatten in Finisterre

Neugierig geworden?
Hier das Foto, das sich in meinem Inneren zu einem Gemälde geformt hat. Das daraus entstandene Bild sowie die anderen beiden Leinwände vom Camino sind bis 2. November im Frauenkircherl zu sehen.

Öffnungszeiten: 25.10.-2.11.2014, täglich von 13-16 Uhr.

 

 

BIN unterwegs zum Ende der Welt

Ende August BIN ich wieder unterwegs gewesen, diesmal auf dem Camino von Santiago de Compostela nach Finisterre, dem westlichsten Punkt der Alten Welt. Diese wohltuende Reduzierung der Geschwindigkeit beim Ausschreiten.

Der Ausgangspunkt Santiago wohlbekannt, neu eine Strecke von etwa 95 Kilometern auf kleinen Straßen und Feldwegen, durch Büsche und kleine Wälder, Taleinschnitte und Höhenwege, alte Brücken schon von Römern erbaut.

Camino – Weg des Lebens

Camino – Weg des Lebens

Keltische Symbole in O‘Cebreiro

Keltische Symbole in O‘Cebreiro

Wie grün Galicien doch ist, ganz anders als der Rest von Spanien. Hier wird auch viel Wert auf die keltischen Wurzeln gelegt, zahlreiche alte Symbole wie Spirale, Sonnenkreis und Triskele tauchen auf bei Plakaten und Hinweisen.

Die Dreierspirale, auch Triskele genannt, symbolisiert den Kreislauf jeden Lebens in unserer materiellen Welt: Das Werden – Das Sein – Das Vergehen. (aus „Druidenwelt“)

Wahrnehmung im Schneckentempo auf dem Weg des Lebens. In Südfrankreich werden die Pilger „escargots“, d.h. Schnecken genannt. Das habe ich vor zwei Jahren dort gelernt, und damals dazu gleich eine Zeichnung gemacht. Siehe auch das Künstler-Reisetagebuch „BIN auf dem Jakobsweg in Frankreich“. Es beinhaltet etwa 50 Zeichnungen, die vor Ort auf dem Weg entstanden sind.

Pilgern bedeutet Schneckentempo Aus dem Künstler-Reisetagebuch „BIN auf dem Jakobsweg in Frankreich“

Pilgern bedeutet Schneckentempo
Aus dem Künstler-Reisetagebuch „BIN auf dem Jakobsweg in Frankreich“

Am fünften Tag sind meine Freundin Ellen und ich ans Ende der Welt gelangt. Der Muschelstrand hat uns mit blauem Himmel begrüßt. Das Ende der Welt, der Leuchtturm sich am nächsten Morgen hinter dem Nebel versteckt. Fühlt sich stimmig für uns an, denn wer kann schon erahnen, was danach kommt?

Das Ziel vor Augen

Das Ziel vor Augen

Mystik am Ende der Welt

Mystik am Ende der Welt

„Das Ende ist auch immer ein Anfang“ und so entstehen zur Zeit zahlreiche Leinwände mit Motiven von spanischen Jakobsweg in meinem Atelier, der Weg ist Teil meiner Arbeit geworden.